Arbeitsstelle für praktische Biologie
| Beifuss - fussbad
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Die PflanzeBei den germanischen Stämmen galt
der Beifuss als die mächtigste aller Pflanzen: Mugwurz,
"Machtwurz " wurde er genannt. Noch im
Mittelalter feierte man ihn als Herbarum mater - Mutter
der Kräuter. In allen Kulturen war bzw. ist der Beifuss
Räucher- und Weihpflanze -oft im Zusammenhang mit
Fruchtbarkeit und Sexualität. Die Wirkung Die mittelalterlichen Hebammen
benutzten das "frawenkraut" zur Förderung der
Geburt, zur Linderung von Frauenkrankheiten und - in
stark toxischer Dosierung - zur Abtreibung unerwünschter
Leibesfrucht. Grossmutter Annas Fussbad Meine Grossmutter nahm für das
Fussbad 2 - 3 Handvoll getrocknetes oder frisches Kraut,
setzte es in einem Eimer Wasser kalt an und kochte
anschliessend das Ganze 5 min in einem zugedeckten Topf. |