Arbeitsstelle für praktische Biologie
| Eichen- früchte - Stärkungs- kaffee
|
Die PflanzeDie Eiche ist ein Baum, der hauptsächlich durch den hohen Gerbstoffgehalt in allen seinen Teilen wirkt: In Rinde, Blättern und Früchten. Als Götterbaum weihten die Griechen die Eiche dem Zeus, die Römer dem Jupiter, die Kelten dem Taranis. In der Volksheilkunde, der Homöopathie und in der Kosmetik spielt sie eine bedeutende Rolle. In der Baumtherapie vermittelt sie kraftvolles, verantwortungsbewusstes Denken. Die Wirkung Die Eiche wird vor allem als Tankstelle nach kraftraubenden Erkrankungen eingesetzt. Mit den Kräften der Rinde und Blätter schrumpft sie Wunden, wirkt gegen Schleimhautentzündungen und festigt ausdauernd das Gewebe bei Verbrennungen. Sie hilft mit bei der Narbenbildung. Ausschläge und Hautkrankheiten entfernt sie. Eichenrindenabsud ist ein wirkungsvolles Mittel gegen Hämorrhoiden und Fussschweiss. Die Früchte enthalten fettes Öl, Zucker, Stärke, Eiweiss und Säuren. Innerlich werden sie oft bei Durchfall, Magen- Darm- Katarrh, Blasenleiden und Blutungen eingesetzt. Grossmutter Annas Fussbad Anna sammelte im Herbst die reifen,
also von selbst abfallenden Eicheln und schnitt die geschälten
Kerne in kaffeebohnengrosse Stücke. Sie röstete
dieselben im Backofen, bis sie mittelbraun waren. Sofort
zerstiess sie die Stücke in einem Mörser und hob das
Pulver in einem dunklen Glas auf. |