Arbeitsstelle für praktische Biologie
| Meerrettich - HusteNsalbe
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Die PflanzeDer Kren mit seiner typischen
Pfahlwurzel kommt eigentlich in ganz Europa an feuchten
Stellen und Gräben vor. Hier in der Schweiz wird er aber
vorwiegend im Garten angebaut. Die Blütezeit ist zwar längst
vorbei (Mai - Juli), die Wurzeln hingegen sind jetzt
gerade bereit, ausgegraben zu werden. Meerrettich muss
frisch verwendet werden, da er sonst leicht schimmelt.
Zur Konsiervierung kann man die Wurzeln jedoch (genau wie
Sellerieknollen) im Keller in feuchten Sand einschlagen. Meerrettich ist mit seinen
zahlreichen scharf -beissenden senfölartigen Substanzen
ein natürliches Antibiotikum und kann zur Abheilung von
Infektionskrankheiten, grippalen Infekten, Entzündungen
und Geschwüren verwendet werden. Grossmutter Annas Hustensalbe Die Meerrettichwurzel wird fein geraspelt. Das Produkt kann direkt auf Brot oder mit Honig vermischt eingenommen werden. Meine Grossmutter macht aus Kren ihre Husten- Ölsalbe. Dazu liess sie die zerkleinerte und angetrocknete Wurzel im warmgehaltenen Ölbad mehrere Stunden ausziehen. Anschliessend siebte sie ab und schmolz dem warmen Öl Bienenwachs unter kräftigem Rühren im Verhältnis 6-9 Teile Öl : 1 Teil Wachs zu (je nach gewünschter Konsistenz). Ergänzung: Da Meerrettich die Haut reizt ist die Salbe nicht für jedermann/ jedefrau geeignet! |