Arbeitsstelle für praktische Biologie
| Mistelbeeren- Beruhigungs- honig
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Die PflanzeDie Mistel findet man auf alten
Obstbäumen. Sie gedeiht aber auch auf Pappeln und
Linden, Föhren und Tannen. Hingegen Fichten, Kastanien,
Eschen und Eichen werden fast völlig gemieden. Den
Kelten galten darum Misteln auf Eichen als heilig.
Druiden schnitten sie vorsichtig und unter Beschwörungsformeln
mit goldenen Sicheln vom Baum. Mit den daraus bereiteten
Zaubertränken erlangte man - der Überlieferung nach -
Kraft, Mut und Unbesiegbarkeit... An Wirkstoffen sind Cholin,
Acetylcholin, Alkaloide und Vitamin C nachgewiesen worden.
Die Mistel kam im Lauf der Geschichte bei Epilepsie,
Hysterie, Delirium, schwachen Nerven und Krämpfen zum
Einsatz. Erwiesen ist, dass die Beeren Nerven und Herz
beruhigen. Grossmutter Annas Spezialhonig Grossmutter Anna drückte zum
Beruhigen blank liegender Nerven 2 bis 3 Beeren aus und
vermischte den klebrigen Saft anschliessend mit einem
Teelöffel echten Honigs. Dieser Beruhigungshonig
zeitigte seine Wirkung frisch zubereitet am besten. |