40_Der Mond in den Sternen

Die alten Babylonier gliederten die Bahn von Planeten und Sonne in 12 gleichmässige Teile und gaben uns damit den Tierkreis. Die Sonne durchwandert diesen innerhalb eines Jahres. Die alten Sternenpriester des Zweistromlandes erkannten, dass aus den 12 Regionen unterschiedliche Kräfte auf die Erde herunter pulsierten und man gab ihnen Namen, die diese Kräfte symbolisieren. Empfindsame Menschen spüren diese Auswirkungen auf Mensch, Tier und Pflanzen. Maria Thun, die "Hohepriesterin der bio-dynamischen Landwirte", glaubt zudem durch Beobachtung und statische Aufzeichnungen den Einfluss des Mondes in diesen Sternzeichen bestätigen zu können.

Gärntern Sie mit Mond und Sternen

Man unterscheidet Erd-, Wasser-, Luft- und Feuersternzeichen (gemäss der Aufzählung der "Ur"stoffe nach dem Griechen Empedokles).Nach Maria Thun gehört nun der Mond in Erdzeichen (Steinbock, Stier, Jungfrau) den Wurzeln: Das heisst , dann werden Wurzelpflanzen gesät, gepflanzt, gehackt, und geerntet. Beim Mond in den Wasserzeichen (Fische, Krebs, Skorpion) ist das Säen, Hacken und Pflegen von Blattpflanzen, düngen und der Heckenschnitt angezeigt. Feuerzeichen (Widder, Löwe und Schütze) sind die Domäne der Fruchtpflanzen, was neben den erwähnten Gartenarbeiten auch Obstreiser schneiden, Obst veredeln im Widder, Obstgehölze auslichten und Obststecklinge bewurzeln im Löwen bedeuten kann. Analog gilt das gleiche für Blütenpflanzen in den Luftzeichen (Wassermann, Zwillinge, Waage). Im Wassermann werden Schnittblumen geerntet, in den Zwillingen Ziergehölze geschnitten, Stecklinge von Blütenpflanzen gezogen und in der Waage Trockenblumen geschnitten.

Wie soll man aber wissen, wann der Mond in welchem Sternzeichen steht? Nun, darüber gibt uns die Tabelle in den Bezirksanzeigern Flawil, Degersheim und Mogelsberg jeden Freitag seit rund einem halben Jahr Auskunft.

Rolf Zingg
www.factorey.ch
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