44_Der Baum der Weisen

Für die keltischen Weisen stellte die Eiche ein Symbol für Wissen und Macht dar. Druiden betrachteten den Baum als die göttliche Kraft, die die gesamte kosmische Energie repräsentierte. Durch Verehrung und Verwendung des Baums suchten sie den Kontakt mit den göttlichen Mächten, mit deren umfassendem Wissen, um damit die Integration des Kosmischen ins irdische Dasein zu ermöglichen.

Die Energie gab und gibt der Baum unter bestimmten Bedingungen frei. Wichtig dabei ist die Zwiesprache mit der Pflanze. Bei richtiger Vorgehensweise wird der Suchende mit ihr innerlich reifen. Die Eiche gibt Kraft. Sie ermöglicht klares und zielgerichtetes Denken. Sie spornt an zu Ausdauer, Willenskraft, Mut und Pflichttreue. Sie gibt dem Menschen dessen Würde wieder. Sie vermittelt Stille, Ruhe und Sammlung und ermöglicht Traurigkeit, Melancholie und Sorgen zu ertragen. Sie weckt neue Hoffnungen.

Die Eiche gab und gibt zu verstehen, dass man niemals aufgeben darf. Sie ist ein Zeichen für die Unsterblichkeit der Seele. Sie hilft die individuelle Wahrheit im Kosmos zu suchen, den eigenen Weg zu Gott. Die Eiche war deshalb bei den Druiden der Baum der Weisen.

Backen Sie sich Ihr Sonnenbrot!

2 Handvoll Eicheln vierteln, schälen und 1 Tag in Wasser einlegen. Eichenstücke 30 min. kochen, Wasser immer wieder abgiessen. Trocknen lassen (ev. im Backofen), mahlen.

Vollkornmehl und Eichelmehl im Verhältnis 2:1 mischen. 2 dl Wasser, 20g Hefe, 1,5 Teelöffel Salz beimischen. Gut kneten, bis der Teig nicht mehr klebrig ist. Im Kühlschrank über Nacht aufgehen lassen. Eine Sonne einschneiden und einige Stunden an die Sonne stellen. Brot bei 220 Grad 20 min. auf unterster Rille backen (Wassergefäss beistellen). Reduktion auf 180 Grad und 30 min. weiterbacken. Heisses Brot mit Wasser bestreichen. Gut auskühlen lassen.

Rolf Zingg
www.factorey.ch
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