6_Pflanzen der Liebe

Seit Menschengedenken und bei allen Völkern wurden und werden Pflanzen als Aphrodisiaka zur Steigerung der Lust und der Lebensfreude verwendet. Weltweit sind mehr als 1000 Gewächse bekannt, die dank ihrer magischen anregenden Wirkungen als "Pflanzen der Liebe" gelten.

Die Beweggründe für deren Verwendung sind unterschiedlich: Manche stellen die Erregung geschlechtlicher Begierde in den Vordergrund, andere wollen eine ermüdete Männlichkeit wieder zum Leben erwecken oder die Potenz steigern. Die Inder sehen in diesen Pflanzen in erster Linie Mittel, um die körperliche Liebeslust erhöhen bzw. einem Versagen der Sexualorgane vorzubeugen. Oft wurden Aphrodisiaka eingenommen, um Unfruchtbarkeit zu beheben oder um lustlosen Menschen das Reich der Erotik zu erschliessen.

Besonders die Familie der Nachtschattengewächse ist im Bereich des Liebeslebens wirksam. Nicht nur gefährliche Pflanzen wie Bilsenkraut oder Tollkirsche gehören dazu, auch verschieden Gemüse wie Tomate, Kartoffel, Aubergine, Paprika und Chilipfeffer sind hier zu erwähnen. Erstaunlicherweise liefern viele der ältesten bekannten Kulturpflanzen die besten und bewährtesten Mittel. Weinrebe, Hanf, Dattelpalme...

Viele Menschen, die zum erstenmal ein Aphrodisiakum nehmen, sind enttäuscht. Das liegt zum einen an völlig falschen Vorstellungen und Erwartungen, andererseits an der Tatsache, dass jeder Mensch individuell anders auf diese Stimulanzien reagiert. Jeder muss in sich hineinhorchen, um zu erfahren, welches "seine" Pflanze der Liebe ist.

Bereiten Sie sich und Ihrem Partner ein Liebesbad!

Dazu vermischen Sie folgende Kräuter, geben sie in Wasser, kochen 10 Minuten aus und giessen anschliessend durch ein Sieb ab. Setzen Sie ein bis zwei Becher des Sudes dem Badewasser zu:

1 Teil (T) Muskatnuss, 10 T Rosmarin, 5 T Oregano, 10 T Pfefferminze, 4 T Wacholder (zweige), 2 T Gewürznelken.

Rolf Zingg
www.factorey.ch
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