7_Bäume - Helfer in Seelennot

Haben Sie auch schon Lust verspürt auf einen Baum zuzugehen, sich an ihn anzulehnen, bei ihm auszuruhen? Ein Baum ist ein Lebewesen. Wie wir. Ein Baum wirkt manchmal wärmend, manchmal kühlend. Manchmal anregend, manchmal beruhigend. Ein Baum ist ein Vermittler. Hin und wieder lässt er Träume fliessen oder er führt uns knallhart auf den Boden der Realität zurück.

Bäume haben wirkliche Kraftqualitäten. Eine Eiche stärkt nach längeren Krankheiten merklich. Eine Fichte wirkt nervenstärkend und vermittelt als Feuerbaum Wärme und das Gefühl von "hier will ich sein". Ein Apfelbaum verbreitet Fröhlichkeit, der Ahorn kühlende Ruhe. Bei einer Lärche erfahren innerlich verhärtete Menschen wahre Befreiung. Wer unkonzentriert und zerfahren ist, findet bei der Linde seinen Halt. Erle und Weissdorn sind für müde und niedergeschlagene Kämpfer der geeignete Partner. Ein Nussbaum gleicht Stimmungsschwankungen aus und eine Weide lässt uns in die Ferne schweifen...

Aber Vorsicht. In der Natur ist das Gegenteil einer Wahrheit auch wahr. So kann sich die Eigenschaft, die wir bei einem Baum suchen, sich auch mit negativem Vorzeichen zeigen.

Suchen Sie sich Ihren persönlichen Baum

Versuchen Sie aus einer Gruppe von von Bäumen oder Sträuchern (aus einer offenen, wartenden Haltung heraus) wahrzunehmen, welche Pflanze Sie anspricht. Seien Sie wachsam. Meinen Sie Ihren Partner gefunden zu haben, gehen Sie auf ihn zu. Oft reicht schon eine Berührung mit der Hand, um Sympathie festzustellen. Eingeweihte ziehen dabei Schuhe und Strümpfe aus.

Je nach Lebenslage wird es einmal dieser, einmal jener Baum sein, der Sie anspricht. Man braucht ja nicht in jeder Situation die gleiche Vermittlung.

Gleich bleibt: die Holzpflanzen sprechen unsere Sprache, die aber nur in der vorurteilslosen Begegnung mit diesen zu vernehmen ist. Die Zwiesprache wird zur heilenden Kraft.

Rolf Zingg
www.factorey.ch
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