9_Pflanzen können heilen

Diese Tatsache versetzt uns wahrscheinlich kaum in Ekstase. Und manch ein Leser mag sich wohl fragen, was dies mit Magie zu tun habe. Nun, doch einiges.
Sicher: Die Pflanze heilt unter anderem durch naturwissenschaftlich genau feststellbare Wirkstoffe. Das wissen wir. Aber wissen wir auch folgendes:

Die Pflanzen heilen zudem durch eine Art "Lebenskraft", die sie von der unbelebten Materie, den Mineralien unterscheiden. (Synthetisch hergestellte Wirkstoffe wirken anders als die ursprünglichen in der Pflanze). Diese Lebenskraft bildet wie einen zweiten "Körper" des Lebewesens. Klagen nicht auch Menschen mit amputierten Gliedmassen über sogenannte Phantomschmerzen, Schmerzen an Körperteilen, über die sie physisch nicht mehr verfügen?

Diese zweite Dimension bleibt für eine gewisse Zeit (bei Pflanzen etwa ein Jahr) erhalten. Der Beweis: Nach dieser Zeit verlieren die getrockneten oder tiefgefrorenen Pflanzen stark an Wirkkraft. Mit diesem zweiten "Körper" können wir auch den Erfolg von gewissen homöopathischen Präparaten erklären, die - mathematisch gesehen - kein einziges Molekül der Wirksubstanz mehr enthalten können. Es ist eben auch hier der energetische Körper der Pflanze, der heilt. Genau so wie bei den Bachblüten- Essenzen.

Erklären Sie der Heilpflanze, weshalb Sie sie brauchen!

Ziehen wir aus dem Gesagten die Konsequenz: Es geht darum, beim wirksamen Heilen diese zweite Dimension zu erschliessen. Mit einem Gefühl der Dankbarkeit und der Sorgfalt bei der Gewinnung der Pflanze können wir dies erreichen. Erklären wir der Pflanze, wozu und warum wir sie brauchen, und sie wird uns -bei ehrlicher Gesinnung- diese, ihre Lebenskraft uneingeschränkt zur Verfügung stellen...

P.s. Für die optimale Wirkung einer Arznei ist natürlich auch die Mitarbeit des Rezipienten erforderlich: Der Glaube an eine positive Wirkung verstärkt bekanntlich den Erfolg.

Rolf Zingg
www.factorey.ch
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