B17_Das Sickhouse-Syndrom

Dicke Luft: Unsere von der Aussenluft abgeschotteten, wärme- und geräuschisolierten Wohnungen gefährden unsere Gesundheit. Das ist eine altbekannte Tatsache. Auch Baumaterialien, die haufig Formaldehyd, Xylol, Benzol, Trichlorethylen, Chloroform, Ammoniak, Alkohol oder Aceton in die Luft abgeben. Mit unseren eigenen Ausdünstungen ergibt sich ein "Chemiecocktail", der zu Befindlichkeitsstörungen und Krankheiten – vor allem in neuen und erneuerten Häusern – führen kann. Müdigkeit, Kopfschmerzen, nervöse Beschwerden, Erkrankungen der Luftwege, Hauterkrankungen, Reizung von Augen und Schleimhäuten, Allergien, oft sogar Krebs sind die Folge. Häufig fördern diese Schadstoffe bei hypersensiblen Menschen zudem zusätzlich Allergien auf Staub. Milben, Sporen, Pollen und Lebensmittel.

Gewisse Pflanzen sind nun in der Lage, diese Schadstoffe zu filtern oder umzuwandeln und die Luft im Haus zu verbessern. Ausserdem befeuchten Sie auf angenehme Art und Weise die Luft. Dass Pflanzendüfte stimulierende, pilzfeindliche und antibakterielle Eigenschaften besitzen, wissen wir aus der Aromatherapie (siehe Artikel: "Himmlische Düfte").

Machen Sie schlechter Luft den Garaus!

Zimmerpflanzen, die im Handel angeboten werden, können in Fällen von "Neuhaus- oder Renovierbautensyndromen", aber auch im Büro gut für Abhilfe sorgen:

Gegen Formaldehyd sind Strauchmargerite, Drachenbaum, Bergpalme, Ficus benjamin, Efeu und die Dieffenbachie wahre "Staubsauger".

Auch gegen Xylol und Toluol sind Kräuter gewachsen: Dieffenbachie, Schwertfarn, Flamingoblume und Ficus benjamin.

Und gegen Ammoniak, wie er im WC aufgrund natürlicher "Entleerungsvorgänge" entsteht: Strauchmargerite, Pfeilwurz, Drachenbaum, Azalee und wieder unser Ficus benjamin.

Also, warum treten wir nicht dem Verschönerungsverein bei. Unsere Gesundheit wird es danken...

Rolf Zingg
www.factorey.ch
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