B19_In Allem das All

Zwar ist jeder "Planet" in jeder Pflanze wirksam, aber immer dominiert der eine oder andere Einfluss, so dass wir die Pflanzenwelt einteilen können in:

Mondpflanzen: Sie haben eine "wässrige" Erscheinung, wie die Gurkengewächse. Sie keimen, wachsen und vergehen schnell. Beim Menschen wirken sie auf Hirn – und Fruchtbarkeit.

Merkurpflanzen: Sie sind oft Heilpflanzen von grosser Vitalität, wie Springkraut und Beinwell. Sie enthalten viel Schleimstoff und bilden kein Holz. Im Menschen wirken sie vor allem auf die Lunge.

Venuspflanzen: Sie blühen zart grünlichweiss bis rosa (Gundermann). Ihr Geschmack geht meist ins Säuerliche. Sie wirken auf Drüsen und die Niere. Oft sind es Aphrodisiaka.

Sonnenpflanzen: Sie entfalten sich im Einklang mit der Sonne und blühen weiss und gelb (Johanniskraut). Viele sind Herzheilpflanzen, andere geben der Seele Mut.

Marspflanzen: Sie haben oft rote Blüten, Pfahlwurzeln, Stacheln oder Dornen und einen beissend scharfen Geschmack. Im Menschen wirken sie blutbildend und regen die Galle an. (Brennessel).

Jupiterpflanzen: Sie enthalten viel Aromastoffe, Zucker und ätherische Öle. Die Blüten sind meist goldgelb (Löwenzahn). Sie wirken auf die Muskeln und insbesondere auf die Leberfunktion.

Saturnpflanzen: Es handelt sich um ausdauernde Gewächse. Meistens haben sie unscheinbare Blüten. Das Laub trägt eine dunkle (Geissfuss) bis hellgraue Signatur. Der Geschmack ist bitter, salzig oder harzig. Im Menschen wirken sie auf Knochen und die Milz.

Begeben Sie sich auf "Planetensuche"

Klar, man kann diese "Botanik" nicht mit dem Massstab der modernen Wissenschaft messen. Es handelt sich eher um eine imaginative, ganzheitliche Betrachtungsweise der pflanzlichen Vielfalt. Diese Sichtweise lässt sich allerdings wunderbar mit der Signaturenlehre von Paracelsus und Steiner (siehe Artikel: "Die Wiese spricht") kombinieren.

Rolf Zingg
www.factorey.ch
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