Arbeitsstelle für praktische Biologie
| Vitamin- spritze Scharbocks- kraut
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Die
Pflanze Der Name "Scharbockskraut" stammt von der gleichnamigen Vitamin-C-Mangelkrankheit, die früher oft Seeleute befiel, die monatelang kein frisches Gemüse zu sich nahmen. Die Krankheit, auch Skorbut genannt, die meist mit dem Ausfall einiger Zähne ihren Anfang nahm, endete in vielen Fällen tödlich. Man entdeckte, dass sich mit unserem Kraut diese Krankheit vermeiden liess. Die Wirkung Der Grund dafür liegt in der grossen Menge Vitamin C, die uns das Scharbockskraut schon in den ersten Monaten des neuen Jahrs in grossen Mengen zur Verfügung stellt. Somit ist sie die richtige Pflanze, um eine Frühjahrskur zu beginnen. Die Pflanze besitzt zudem keinen nennenswerten Eigengeruch und die herzförmigen Blätter schmecken angenehm mild würzig. Ideal für den Salat. Die Pflanze, die in feuchten Wiesen, Gräben, Gebüschen und Wäldern zu finden ist, soll vor ihrer Blüte gesammelt werden. Nachher schmecken die Blätter bitter-scharf. Es sammelt sich dann ein Stoff: Protoanemonin an. Dieser ist für den Menschen giftig. Grossmutter Annas Vitaminspritze Grossmutter Anna wollte in erster Linie der Frühjahresmüdigkeit, unter der einige ihrer Kinder litten, zu Leibe rücken. In der heutigen Zeit würde man ihr Rezept als Vitaminspritze bezeichnen: Scharbockskraut- Blätter vor der Blüte sammeln 10g feingehackte Blätter mit 100g Quark mischen, 2 - 3 Tropfen Zitronensaft und etwas Salz und Pfeffer zugeben. |