Arbeitsstelle für praktische Biologie


 
Buchenparfait

Die Pflanze

Buch und Buchstabe erhielten ihren Namen zu einer Zeit , in der Schriftstücke aus zusammengesetzten Buchenbrettchen bestanden und keltische Weise ihre Runen auf Buchenholzstäbchen einritzten. Runen bedeuteten das Alphabet des Lebens. Die Buche als Lebensbaum erkennen wir vielleicht im Sprichwort: "Vor Eichen sollst Du weichen, vor Fichten sollst Du flüchten, auch Weiden sollst Du meiden, doch Buchen sollst Du suchen" – uralte Tips für das Verhalten bei Gewittern, die allerdings nicht allzu ernst genommen werden sollten.

Die Wirkung

Leider ist im Lauf der Zeit das Wissen um die Verwendung der Buche als Heilpflanze fast untergegangen. Hin und wieder begegnet man ihr als fiebersenkendes Mittel und heilend bei Geschwüren und Wunden.

Die Rinde wirkt mit ihren Gerbstoffen zusammenziehend und entzündungswidrig, das Holz desinfizierend.

In der Baumheilkunde vermittelt die Buche "Strenge". Sie ordnet und schafft Klarheit im Denken. Ihre Kühle wirkt erfrischend und anregend auf den ganzen Menschen.

Ihre Blätter ergeben einen wunderbaren Likör und aus den Spänen lässt sich ein exquisiter Essig bereiten.

Die schmackhaften Früchte, Bucheckern genannt, enthalten ein fettes Öl (bis 60%).

Rezept: Buchenparfait

VORBEREITUNG

12 Eigelb, 120g Zucker, 8 Eiweiss, 390g Zucker, ½ dl Wasser, 10g Kakaopulver, 50g gehackte Buchennüsse,

1l Rahm, steifgeschlagen.

DURCHFÜHRUNG

Eigelb mit 120g Zucker schaumig rühren. Eiweiss mit 170g Zucker zu Schnee schlagen. Wasser und 100g Zucker zur Hälfte einkochen, leicht abkühlen und das Kakaopulver mit den Nüssen daruntergeben. Gut abgekühlt mit der Eigelb- Zuckermasse vermengen. Zuletzt den Eischnee und den geschlagenen Rahm darunterziehen.

MERKE

In vorgekühlte Formen einfüllen und ca. 5-6 Stunden durchfrieren lassen.

Der Festschmaus ist für 12 Portionen gedacht.