Arbeitsstelle für praktische Biologie
| Gänse- blümchen - Dipp
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Die
Pflanze Eine der hübschesten und verkanntesten Blumen in unserm Garten ist wohl das Gänseblümchen. Kaum ein Stück Wiese, auf dem diese zierliche Pflanze nicht Fuss fassen könnte. Dem Rasengärtner zum Fluch, den Wildpflanzenköchen aber zum Segen: das ganze Jahr über erwarten uns Blüten die nur bei schönem Wetter geöffnet sind, grüne Blattrosetten und Knospen: Massliebchen, Tausendschönchen. Die Wirkung Die Inhaltsstoffe sind schnell aufgezählt: Gerbstoffe, ätherische Öle, Bitterstoffe und Schleim. Die Pflanze schmeckt, roh genossen, angenehm nussartig und leicht sauer. Das Gänseblümchen wird oft als Wundkraut bezeichnet. Der Tee des blühenden Krautes lindert Erkältungskrankheiten, Schleimhautkatarrhe, Kolikschmerzen, Leberstörungen und Blasenleiden. Überdies ist das Gänseblümchen als Salbe ein bewährtes Mittel gegen Gliederschmerzen. Die Pflanze in Salaten (einzeln oder gemischt) regt den Stoffwechsel an und eignet sich meiner Erfahrung nach auch gut als Zutat zu einer Fastenkur. Für die Küche lassen sich aus den Blütenknospen mit Salz und Estragonessig "Kapern" herstellen. Rezept: Gänseblümchen- Dipp VORBEREITUNG 1 Handvoll Pflanzen (Blätter und Blüten) sammeln, heiss waschen, zerkleinern, 1 Sauerampfer kleinhacken. DURCHFÜHRUNG Einen Becher Sauerrahm, ein Joghurt und 3 Esslöffel Olivenöl mit kleingehackter Zwiebel, Salz und Pfeffer mischen. Schnittlauch nach Belieben, Sauerampfer und Gänseblümchen (ev. Kresse) zugeben, glattstreichen. Mit Blüten verzieren. MERKE Dazu frisches gutes Bauernbrot bzw. "en tunggle Pfünder" reichen. |