Arbeitsstelle für praktische Biologie
| Gundelreben - Pesto
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Die
Pflanze Die Gundelrebe wächst mit ihren herzförmigen Blättern und den lila Lippenblüten an Wegrändern und feuchten Wiesen und kriecht dem Efeu gleich über den Boden. Wenn man die Blätter zwischen den Fingern reibt, riechen diese herb-würzig und fühlen sich leicht schmierig an. Die Wirkung Dank der Gerbstoffe kann die Gundelrebe äusserlich für schlecht heilende Wunden verwendet werden. "Gund" ist ein altes Wort für Eiter. Innerlich dient sie mit ihren Bitterstoffen der Anregung des Stoffwechsels, der Stärkung von Herz und Leber. Die Seifenstoffe helfen bei chronischen Krankheiten, so bei Bronchitis, Schnupfen, Schleimhautentzündungen,... Seit dem Mittelalter wird das duftende Bierkraut auch bei Blasen- und Nierenkrankheiten verwendet. Die in Wasser schwer löslichen ätherischen Öle lassen sich am Besten durch eine Abkochung mit fetter Milch, z.B. Ziegenmilch herauslösen. Gute Resultate zeigen Versuche mit Gundelrebenpulver als Schnupftabak gegen Melancholie. Zu Erwähnen ist noch, dass die Pflanze eine mythische Vergangenheit hat. Die Namen der verschiedenen Gegenden und Kulturen bringen sie immer wieder mit Elementarwesen in Verbindung. Rezept: Gundelreben - Pesto VORBEREITUNG Gundelrebenblätter und blüten nach dem Morgentau sammeln und möglichst schnell verarbeiten DURCHFÜHRUNG Blätter sehr fein hacken, in ein Glas geben, mit Olivenöl bedecken und mit Salz und Pfeffer würzen. Geschlossenes Glas gut schütteln. Innerhalb eines Monats konsumieren. MERKE Der Pesto schmeckt ausgezeichnet zu Brot, Pasta, Crostini, aber auch als Saucenbeigabe bei Fleischgerichten |