Arbeitsstelle für praktische Biologie


 
Rote Grütze
mit Himbeeren

Die Pflanze

Wer kennt sie nicht, die roten, süssen und sehr aromatischen Früchte der Himbeere, die zu dieser Jahreszeit an Waldrändern und in Lichtungen zu finden sind?

Welch ein Aroma! Fruchtzucker, Vitamine und organische Säuren sind verantwortlich für dessen lange Haltbarkeit in Sirup, Konfitüren und Desserts.

Die Wirkung

Gerbstoffe, organische Säuren und ätherisches Öl enthalten. Damit wirken sie, wie Brombeer- und Johannisbeerblätter übrigens auch, zusammenziehend und bei Durchfällen mild stopfend.

Als Haustee sind Himbeer-, Brombeer- und Erdbeerblätter in einer Mischung von 1:1:1 mit Zucker und Zitrone sehr beliebt.

Die Beeren und der Saft unserer Pflanze der Woche wirken kräftigend und aufbauend, vor allem bei schwächlichen und kranken Kindern.

Die enthaltenen Polyphenole verleihen den Beeren ausgezeichnete entzündungshemmende Eigenschaften und schützen die Blutgefässe.

Die Beeren werden auch bei Infektionen als schmerz-stillendes Mittel äusserlich auf die Haut aufgetragen und bei entzündetem Zahnfleisch verwendet.

In der Kosmetik findet die Himbeere in Form von Gesichtsmasken bei empfindlicher Haut, wegen ihrer regulierenden Eigenschaften Verwendung.

Rezept: Rote Grütze

VORBEREITUNG

1 Liter Fruchtsaft herstellen aus Himbeeren, und – wo erhältlich – Kirschen, Erdbeeren, Johannisbeeren; je nach Saison auch aus Brombeeren und Holunder.

DURCHFÜHRUNG

Den Fruchtsaft mit ½ l Wasser aufkochen,

1 Glas Rotwein und etwas Kirsch hinzufügen; 1 Prise Salz und Zucker nach Geschmack.

In die kochende Flüssigkeit 10 - 50 g kalt angerührtes Stärkemehl geben. Noch einmal kurz aufkochen.

MERKE

Mit Milch oder Rahm servieren.