Arbeitsstelle für praktische Biologie


 
Huflattich-
Sulz (Dessert)

Die Pflanze

Die Blätter sind fast rund, tragen an der Oberseite ein dichtes, flaumiges Netz und behalten ihren Duft auch nach dem Trocknen bei. Schon im März erscheinen die ersten strahlend gelben Blüten, die stark nach Honig riechen.

Die Wirkung

Die Pflanze enthält ein ätherisches Öl, Bitter- und Gerbstoffe, Schleim und reichlich Kaliumnitrat.

Durch diesen Gehalt an Salpetersalzen, die über die Mundschleimhäute und Atemwege aufgenommen werden, wirkt sie bei chronischer Bronchitis und asthmatisch bedingter Atemnot erleichternd.

Huflattich wirkt bei Husten auswurffördernd.

In der Volksmedizin wird der Huflattich als blutreinigendes, schweisstreibendes Mittel eingenommen.

Der Absud der Blätter kann auch äusserlich angewendet werden, um Venenentzündungen, Brandwunden und Schwellungen zum Abklingen zu bringen.

Ein Fussbad daraus erweist den strapazierten Füssen eine Wohltat.

Da die jungen Blätter einen hohen Vitamin- C- Gehalt haben, stellen sie auch eine wertvolle

Zutat zu den entschlackenden Frühjahrssalaten dar.

Rezept: Huflattich- Sulz

VORBEREITUNG

Huflattichblüten und –blütenstengel klein hacken und über Nacht in Weisswein einlegen.

DURCHFÜHRUNG

Die Masse mit Zucker und etwas Vanillestange aufkochen, aufgeweichte Gelatineblätter (6 auf ½ Liter) darunterrühren, nochmals kurz aufkochen, erkalten und im Kühlschrank erstarren lassen. Mit Rahm servieren.

MERKE

Die Blüten lassen sich auch im getrockneten Zustand verwenden.