Arbeitsstelle für praktische Biologie
| Löwenzahn- WurzelkaffeE
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Die
Pflanze Kaum eine Pflanze versorgt uns das ganze Jahr über kulinarisch so regelmässig, wie der Löwenzahn . Wir können uns ganzjährig aus seinen vitamin-inulin- und mineralstoffhaltigen Blättern Salate, Gemüse, leckere Suppen und Saucen bereiten. Auch die Wurzel steht uns jederzeit (mit unterschiedlicher Konzentration der Wirkstoffe) zur Verfügung. Die Wirkung Vielfältig wie ihre Namen sind auch die Wirkungen der "Pusteblume". Bekannt sind die Beeinflussung der Verdauungsdrüsen und die stoffwechselanregenden und harntreibenden Eigenschaften . Dr. E. Schneider* empfiehlt seinen Patienten die Anwendung von Löwenzahn zusätzlich - bei Lebererkrankungen, Gallenblasenleiden, Gelbsucht, Härmorrhoiden, Verdauungsbeschwerden, Blähungen, Magen- Darmkatarrh und bei Wurmerkrankungen - zur Blutreinigung - zur Unterstützung bei chronischen Bronchialkatarrhen - und bei Kreislauftörungen, besonders bei Blutdruckerhöhung. Dabei steht vor allem die Verwendung von frischem Presssaft aus Blättern und Wurzeln im Vordergrund. Steht dieser nicht zur Verfügung, so kommt ein Aufguss (Tee) zur Anwendung. Wir werden uns heute der kräftigen, oft mehrköpfigen, mit ihrem ätherischen Öl, fast süsslich schmeckenden Wurzel zuwenden. Rezept: Löwenzahnwurzelkaffee VORBEREITUNG Wurzeln gründlich reinigen, schaben und in kleine Stücke schneiden. DURCHFÜHRUNG Im Backofen (max. 50 Grad) gründlich trocknen, danach in einer Pfanne braun rösten (nicht zu dunkel!) und anschliessend fein mahlen. Luftdicht aufbewahren. MERKE Auf eine Tasse einen Kaffeelöffel geben, heiss aufbrühen. Man kann den Löwenzahnwurzelkaffee auch mit Eichelkaffee, den man in der gleichen Art und Weise zubereitet hat, 1:1 mischen. |