Arbeitsstelle für praktische Biologie
| Wegerich - Knödel
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Die
Pflanze Wir unterscheiden in unserer Gegend gewöhnlich drei Wegericharten: den Spitzwegerich und den Breitwegerich, die sich äusserlich unter anderem durch die Breite der Blätter unterscheiden. Der mittlere Wegerich ist an der lila Blütenfarbe und den Blättern, die wie ein Bierdeckel am Boden liegen, zu erkennen. Die Wirkung Der Geschmack der Wegerich- Arten ist leicht grasig, salzig, mild. Es ist kein ausgeprägter Geruch feststellbar. Die Inhaltsstoffe der Pflanze sind im Wesentlichen Zuckerstoffe (Glykoside), Schleim und Kieselsäure, Vitamin C und antibiotische Stoffe. Der bekannteste der Wegeriche ist der Spitzwegerich. Als Blattwesen (R.Steiner, Antroposoph) ist er zuständig für Atmung, Blut und Haut. Für die Atmung: bei Katarrhen der Luftwege, Verschleimung, Asthma. Gegen Husten. Spitzwegerichsirup fördert den Auswurf. Für das Blut: Saft für Blutreinigungskuren. Zur Blutstillung und zum Heilen von Wunden. Für die Haut: Äusserlich frisch gepflückte Blätter bei Verbrennungen, Geschwüren, Flechten, aber auch als Gegenmittel bei Insektenstichen. Innerlich bei Schleimhautentzündungen aller Art (Mund, Rachen, Magen, Darm). Rezept Wegerichknödel VORBEREITUNG 6-8 altbackene Semmeli entrinden, Rinde zerstossen. Semmeli in dünne Scheiben schneiden und beides mit wenig Milch einweichen. DURCHFÜHRUNG Einige Handvoll junge Wegerichblätter kleinhacken und mit Zwiebeln dünsten. Zu den Semmeli geben. Etwas Mehl, 3-4 Eier, 4 EL Sauerrahm, Salz und Muskat beifügen, durchmischen, ½ Std. stehen lassen. Masse gut durchkneten, Knödel formen und ca. 12 Min. in schwach siedendem Salzwasser ziehen lassen. MERKE Auch Wegerich -Strudel, -Suppenpulver, -Gemüse, -Salat sind bekannt |