Arbeitsstelle für praktische Biologie
| Wiesenbären- klau Cracks Cornel-
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Die
Pflanzen Es gibt Pflanzen, die als Heilmittel keine grosse Bedeutung haben, die es aber gerade für die Anwendung in der Küche verdienen, erwähnt zu werden. Der Wiesenbärenklau, der von Juni bis September in unseren Wiesen blüht, wird häufig über einen Meter hoch. Die grünlich- weissen Blüten stehen in grossen Doppeldolden. Die Blätter sind gelappt und grob gezähnt. Meist stehen sie mit einem bauchigen Wulst vom behaarten Stengel ab. Die Wirkungen Die Pflanze kann mit dem überaus giftigen Schierling verwechselt werden, der jedoch einen blaubereiften und meist rotbraun gefleckten kahlen Stengel aufweist. Beim Zerreiben der Giftpflanze mit den feinen fiedrigen Blättern entsteht zudem ein Geruch nach Mäuseharn. Der Bärenklau enthält viel ätherisches Öl, Bitter- und Scharfstoffe und reichlich Zucker. (Die Furocumarine können auf der Haut allergische Reaktionen hervorrufen). Rezept: Wiesenbärenklau- Cracks VORBEREITUNG und DURCHFÜHRUNG 100g Butter, 1 Ei, 2 Prisen Salz, 150g Mehl, 1 Handvoll fein geschnittenen Wiesenbärenklau Teig mit den Zutaten bereiten, an der Kälte ruhen lassen. Zu Würsten formen und ca. 1cm dicke Scheiben abschneiden, halbieren. Gut ausbacken. Das Gebäck soll knackig hart werden (wie Totenbeinli). Die Cornelkirsche, die in trockenen Laubwäldern, aber vor allem auch in Parks, Hecken und Gärten häufig anzutreffen ist, steht jetzt "prägäletvoll" mit ihren Kirschenfrüchten. Die Früchte enthalten Zucker, Fruchtsäuren, Gerbstoffe und viel Vitamin C. Sie schmecken sauer- aromatisch. Rezept: Cornelkirschencrème VORBEREITUNG und DURCHFÜHRUNG 400g entsteinte Cornelkirschen, 2dl Wasser, ½ l trockener Weisswein, 160 g Zucker, 80g Griess, 1dl Rahm bereitstellen. Kornelkirschen im Wasser weich kochen, fein pürieren. Mit Weisswein aufkochen und den Griess im Strahl beigeben. 10 min rührend weiterkochen. Rahm steifschlagen, Zucker beigeben und unter den erkalteten Brei ziehen. Cornelkirsche eignet sich auch als Kompott, Likör, Sirup. |